Riesenschecke

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Riesenschecke

 

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Alaska

Rassenamen :

Geschichte des Riesenschecke:

Gescheckte Kaninchen reichen zurück bis ins 16. und 17. Jahrhundert, wobei es sich hier wohl eher um wilde Kaninchen mit aufgetretener Scheckenfärbung gehandelt haben soll. Wirklich riesig waren diese noch nicht.

Frankreich und Belgien hatten erste Berichte von Riesenschecken in ihrer Geschichte, wobei das französische Tier den Schmetterlingsfleck der Nase zeigte, hatten das die belgischen Tiere nicht. Der belgische Schecke hingegen war körperlich größer als sein französischer Genosse. Auch anderorts gab es vereinzeltes Aufkommen von Schecken in ganz Europa. Mit Beginn der Rassezucht in Deutschland wurde diese gekreuzt und bekamen ihre heutigen Abzeichen. Vor allem in Rheinland und in Sachsen waren viele Züchter ansässig.

1890 führten rheinische Züchter erste Tiere nach Deutschland ein.

1897 waren erste Tiere auf Schauen zu sehen damals aber zuerst unter dem Namen belgisches Landkaninchen (später dann deutsches Landkaninchen).

 

 

 

 

 

In Chemnitz gründete sich 1907 der erste Riesenschecken-Klub und im gleichen Jahr folgte die Anerkennung als Rass in Deutschland. 1908 hatte man den Standard dieser Rasse festgeschrieben. Sie war beliebt und hielt sich gut, bis 1938 diese als "Sportrasse" eingestuft wurde und nicht als Wirtschaftsrasse galt. Letztere wurde vom Land unterstützt, Sportrassen nicht, somit wechselten viele Züchter ihre Rasse entsprechend dieser Einteilung zum Nachteil der Riesenschecken, die nur durch Liebhaberzüchter erhalten blieb.

Aufgrund dieses Züchtschwunds verschlechterte sich die Qualität und es kam zur Verschlechterung in Nasen- und Rückenzeichnung.

In der heutigen Zeit geht der Züchtertrend zu den winzigen Rassen, somit haben es große Rassen wieder schwer erhalten zu bleiben, da ihr Platzbedarf doch größer ist als der der kleinen Vettern.

 

Alaska

Bildquelle: Sabine Schulz

Riesenschecke blau-weiß

2010 Landesschau Bayern , Straubing

Das Gewicht in Deutschland liegt bei über 6,0 kg als ideal. In den Niederlanden sind es über 5,0 kg. In England (UK) über 6,0 kg. In USA ohne Endgewicht, in Frankreich mindestens 5,0 kg ideal ist dort 6,0 kg benannt und Endgewicht ist in Frankreich ebenfalls offen.

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Die Galerien wurden in Farben sortiert. Vorangestellt ist die Farbe als allgemeine Beschreibung in Klammern das jeweilige Land, das diese Farbe anerkannt hat und eventuell abweichende Farbnamen des Landes dahinter.

Deutschland = D / Frankreich = F / Niederlande/Holland = NL / Vereinigte Staaten v. Amerika = USA / Königreich England= UK

schwarz-weiß (D schwarz / USA black / UK black / NL swart / F noir)

Bildquelle: Sabine Schulz, Elise-Maskottchen 1-4,

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

blau-weiß (D blau / UK blue / NL blauw / F bleu )

Bildquelle: Sabine Schulz

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

havannafarbig-weiß (D havanna / UK brown-havanna-choc / NL bruin-havanna / F )

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

Thüringer-blau-weiß (D separator / UK / NL isabella / F )

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

Thüringer-weiß (D thüringer / UK / NL madagaskar / F )

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

Dreifarbig-schwarz gelb (D / UK / NL / F )

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

Dreifarbig-blau gelb (D / UK / NL / F )

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

gelb-weiß (D nicht anerkannt / UK / NL / F )

Bildquelle: Zucht : De Kleine Hoeve - http://www.lotharinger.nl/

Riesenkaninchen mantelgescheckt gelb-weiß ( nicht anerkannt )

Bildquelle: Sabine Schulz, Berta-Maskottchen

Besonderheiten:

Ein hohes Gewicht das erreicht werden muss ohne eine Wamme (Fettansatz unter dem Kinn) zu bilden ist das erste Problem. Im deutschen Standard dürfen Häsinnnen eine solche kleine Wamme zeigen.

Angehende Züchter brauchen für diese Rasse viel Platz, große Tränken und mehr Futter als bei anderen Rassen. Große Transportboxen !

Als Schecke kommen hier natürlich die Probleme der Zeichnung auf einen Züchter zu. Farbige Ohren, Augenringe, die Nasenzeichnung hat die Form eines Schmetterling, daher auch der Name Papillon im Ausland. Ein durchgehender Aalstrich auf dem Rücken, eine farbige Blumenoberseite (Schwanzoberseite). Außerdem sind Schecken spalterbig, so das auch einfarbige Nachkommen mit im Nest liegen. Das verringert automatisch die Zahl der möglichen Ausstellungstiere. Einfarbige werden zur Zucht wieder eingesetzt, aber auf Ausstellungen nicht mit ausgestellt (Außer bei Schau "Häsin mit Jungtieren").

Sie haben ein ruhiges Wesen, können aber auch ausgelassen auf der Wiese tollen.

Trotz ihrer Größe gibt es auch Tiere unter ihnen die erstaunlich hoch springen können (unsere Elise hat einen hüfthohen Zaun überwunden über einen Meter hoch mit Längststreben, also keine Möglichkeit des Leitertritts/klettern).

Leider gibt es auch hier Linien die unter Kahlstellen an den Hinterläufen leiden. Beim Kauf sollte man darauf achten. Einerseits liegt das am Gewicht der Tiere, andererseits an zu feuchter/zu wenig frischer Einstreu oder Haltung auf Rosten (letztere lehne ich ab, das ist Quälerei, weil ein Leben barfuss auf Rosten möchte ich auch nicht laufen), in wenigen Fällen ist es erblich bedingt...

Privathaltern sei gesagt, ein Riese passt in keinen handelsüblichen Käfig aus dem Einzelhandel ! Die meisten Leben in Gehegen oder in eigens angefertigten Ställen. Oder frei in der Wohnung (wie Hund & Katze) in einem Gehegeraum, wo eine Käfigbodenwanne nur noch als Klo dient...