Rexkaninchen

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Rexkaninchen

 

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Alaska

Rassenamen :

Alaska

Bildquelle: Sabine Schulz

Rexkaninchen blau, 2004 ADRC Schau

Bildquelle: Sabine Schulz

Rexkaninchen chinchilla

2004 ADRC Schau

Das Gewicht in Deutschland liegt bei über 3,5 bis max. 4,5 kg als ideal. In den Niederlanden sind es 3,0-4,0 kg. In England (UK) über 2,72-3,62 kg das entspricht (6-8lb). In USA maximum für Männchen 4,31 kg (9.5 lbs) und 4,76 kg (10.5 lbs) für Häsinnen.

In Frankreich .

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Die Galerien wurden in Farben sortiert. Vorangestellt ist die Farbe in Klammern das jeweilige Land, das diese Farbe anerkannt hat und eventuell abweichende Farbnamen des Landes.

Deutschland = D / Frankreich = F / Niederlande/Holland = NL / Vereinigte Staaten v. Amerika = USA / Königreich England= UK

Castorrex (D / USA / UK / NL / F )

Bildquelle: Sabine Schulz

Dalmatiner Rexkaninchen schwarz-weiß (D )

Bildquelle: Sabine Schulz

Dalmatiner Rexkaninchen havanna-weiß (D ) sepia

Bildquelle: Sabine Schulz

Dalmatiner Rexkaninchen blau-weiß (D )

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Chinrex (D / UK )

Bildquelle: Sabine Schulz

Blau-Rex (D)

Bildquelle: Sabine Schulz

RexKaninchen mantelgescheckt schwarz-gelb-weiß (AU) in D nicht anerkannt !

Bildquelle: Sabine Schulz

Besonderheiten:

In erster Linie steht da das Fell, das kürzer (nur 17-20mm) und dichter ist als bei anderen Rassen weil sie senkrecht vom Körper abstehen. Aber sich auch seidenweich anfühlt. Die Grannenhaare, die in gleicher Zahl wie beim Normalhaarkaninchen vorhanden sind, überragen im Gegensatz zum Normalhaarkaninchen die Unterwolle nicht oder nur sehr wenig. Die Grannenhaare sind unregelmäßig entwickelt und zeigen Einschnürungen, Verdickungen und Kräuselungen unter dem Mikroskop.

Durch das kurze Haar bekommt das Fell der Rexkaninchen seine samtartige Struktur, die an ein Maulwurfsfell erinnert. Da sich bei allen Rexrassen mit Wildfarbigkeitsfaktor die Farbzonen des Haares entsprechend verkürzen, wirkt die Farbe häufig anders als bei den Normalhaarrassen; insbesondere die durch die Grannenhaare bestimmte flockige Deckfarbe erscheint eher als gleichmäßiger, dunkler Schleier.

Einige Linien haben Probleme mit abbrechenden Schnurrhaaren, diese sind oft zu kurz oder gar nicht vorhanden. Das liegt daran das Schnurr- und Spürhaare sowie die Wimpern um die Hälfte verkürzt und verbogen sind. Das gänzliche Fehlen der Spürhaare ist ein schwerer Fehler und führt auf Ausstellungen zum Ausschluss von der Bewertung.

Durch das kurze Fell wirken Rexkaninchen schlanker als Normalhaarrassen; insbesondere der sonst im Fell verborgene Hals wird deutlicher sichtbar.

 

Häufig leiden besonders die großen Standardrexe unter wunden Läufen. 2009 haben wir dazu mit eigenen Tieren aus unserer Zucht DalmatinerRex an einer Doktorarbeit einer Veterinärmedizinerin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover teilgenommen. Es wurde untersucht welche Tiere unter welchen Bedingungen betroffen waren. Ob sie erblich belastet waren oder es an Fütterung oder Haltung lag (mobile Röntgenaufnahmen wurden bei uns im Stall vorgenommen). Über die Hälfte alle getesteten Kaninchen in dieser Studie waren Rexkaninchen und diese sind häufiger betroffen als die schweren Rassen (z.B. Riesen). Getestet wurden dabei 26 Heimtierhaltungen und 76 Kaninchenhaltungen.

Fakt ist Rexkaninchen können nicht gut auf Rostboden und Kunststoffrosten leben. Metallgitter führen zu Kahlstellen, Kunststoffrosten mussten wir die hervorstehenden Rutschschutz-Rillen abkratzen, damit sie eben und glatt waren. Dann sind wir zu halb Brett und halb Kunststoffgitter gewechselt und weil die Tiere nur auf dem Bretterboden saßen haben wir dann das alte ganze Brett und die Stroheinstreu wieder eingeführt. Löcher hineingebohrt, damit der Urin schnell abfließen kann.

 

Bei weißen Rexen färbt das Stroh die Läufe gelb, so muss man hier auf Gerstenstroh umstellen. Wichtig ist ein tägliches Einstreuen und wöchentliches Ausmisten, dann bleiben sie sauber und gesund. Sie sollten auch in Privathaltung auf das Idealgewicht achten >3,5-max.4,5kg, wunde Läufe traten meist im oberen Bereich des Idealgewichts ab 4 kg auf.

Weitere Besonderheiten weisen besondere Fellzeichnungen auf. Dalmatinerzeichnung gehört zu den spalterbigen Tieren, hier fallen einfarbige Tiere und Weißlinge neben den dalmatinerfarbigen Tieren.

Einfarbige werden zur Zucht zwingend verlangt, aber nicht ausgestellt auf Ausstellungen. Dalmatiner dürfen keinen Schmetterling auf der Nase haben sondern 1-2 einzelne Punkte je symmetrischer desto besser. Die Ohren müssen weiß/farbig meliert/durchwachsen sein. Die Punkte am ganzen Körper verteilt- mindestens drei auf jeder Seite, Probleme machen hier meist die vorderen Bereiche die entweder weiß sind ober die englische Scheckung erkennen lassen, was auch nicht Ziel dieser Farbe ist. Große zusammenhängende Flecken werden oft durchgewunken auf Schauen. Flecken die größer als 3 cm sind sollten nicht gefördert werden, sie dürfen sich berühren oder auch Langloch-Form/oval Form zeigen, sollten sich aber nicht zu einer Decke/Mantel zusammenhängend darstellen.

In Deutschland gibt es keine Zulassung von Rexkaninchen in Mantelscheckung, Normalscheckung oder Holländerfärbung. In Europa hingegen gibt es z.B. das Rexkaninchen Königsmantelschecke (Gelbweißer Mantelschecke mit schwarzen Punkten), man nennt es auch Tigerschecke.

In Deutschland kommt dem der dalmatinerfarbig dreifarbige Farbschlag sehr nah. Die Kombination einer bestimmten Farbe oder Zeichnung mit dem Rexfell ist züchterisch weitgehend unproblematisch und so kann man jede vorhandene Farbe des Normalhaar-Kaninchen auf Rex übertragen.

Geschichte des Rexkaninchen:

Zitat Wikipedia: "Die ersten Rexkaninchen wurden 1919 von dem französischen Bauern Caillon in Coulongé Departement Sartre in zwei aufeinander folgenden Würfen von Schlachtkaninchen gefunden (Sandford schreibt von einer normalen grauen Häsin, was mit der Wildfarbigkeit des Castor-Rex gut übereinstimmt). Caillon zeigte die Tiere dem ebenfalls Kaninchen haltenden Dorfpfarrer Gillet, der die Tiere, einen Rammler und eine Häsin übernahm (Nach Sandford erhielt Gillet Nachzuchttiere der ursprünglichen beiden Tiere). Die Nachkommenschaft dieser Tiere bestand wiederum nur aus kurzhaarigen Kaninchen, allerdings war die Sterblichkeit sehr hoch, so dass Gillet normalhaarige Tiere einkreuzen musste. Sandford berichtet davon, dass die Länge des Grannenhaars in den ersten Generationen noch stark variierte. Neben Tieren, deren Grannenhaar die Unterwolle kaum überragte, gab es solche, deren Grannenhaar fast die normalhaariger Kaninchen erreichte.

 

Joppich schreibt, dass in der Gegend bereits früher kurzhaarige Kaninchen aufgetreten sein sollen, jedoch keine weitere Beachtung fanden. Im Hinblick auf die Genetik des Rexkaninchens scheint das plausibel, müssen doch die von Caillon eingesetzten Elterntiere beide den Rexfaktor rezessiv besessen haben.

 

Gillet stellte seine Tiere als Castor-Rex (Biber-König) 1924 erstmal aus, der Name der Rasse wurde gewählt, weil die Farbe der Tiere der des Bibers gleichen und die neue Fellstruktur die Rasse zum König der Kaninchen machen sollte. Die Verdrängung der übrigen Rassen durch das Rexkaninchen wurde erwartet. In Frankreich übernahm Prof. Kohler, damals 1.Vorsitzender des Syndikates der Kleintierzüchtervereine Elsass-Lothringens und Besitzer einer Kleintierfarm in Thumenau im Elsass Rexkaninchen, aus denen er im Verlauf der Zeit weitere Farbenschläge züchtete. Von Kohler übernahm Hans Nachtsheim 1925 einen Rammler. Gleichzeitig verbreiteten sich die Rexkaninchen in weitere Länder (Einfuhr nach Großbritannien 1927, Anerkennung als Rasse in den Niederlanden 1927). Es setzen um die neue Rasse alsbald wilde Spekulationen ein, für die Tiere wurde exorbitante Preise gezahlt, Dorn schreibt von 1000 Mark für ein einzelnes Tier, Joppich vom Gegenwert „einer guten Milchkuh“. Diese Spekulationsblase führte dazu, dass auch minderwertige und für Krankheiten anfällige Tiere vermehrt wurden, worunter die Rexzucht noch einige Zeit litt. Nach dem unausweichlichen Platzen der Spekulationsblase verblieben nur ernsthafte Züchter bei der Rasse. In Deutschland wurden die Rexkaninchen zeitweise (bis 1953) als Kurzhaarkaninchen bezeichnet, danach kehrte man zur international üblichen Bezeichnung Rex zurück."