Alaska

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Alaska

 

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Geschichte des Alaska:

Ende des 18.Jahhrhunderts waren Tierpelze in der Modewelt sehr begehrt. Besonders die Pelze des schwarzen Silberfuchses auch Alaskafuchs genannt, waren selten und teuer. Alaskas wurden zeitgleich in Deutschland und der Schweiz erzüchtet. In Deutschland hatte der Fabrikant Eduard Schmidt aus Langensalza die Idee, man könne doch ein schwarzes Kaninchen entwickeln, das das Fell des schwarzen Alaskafuchses nachahmt.

Er fragte seinen Freund Max Fischer um Hilfe und stellte ihm Stallungen und Arbeitsflächen zur Verfügung. Mit zwei weiteren Züchtern (Gaßner und Forke) begann man 1907 mit Kreuzungen von Holländern, Russen, Havanna und Silberkaninchen. Dabei entstand ein schwarzes Tier mit den Hauptmerkmalen des Havanna. Silberkaninchen sollten die typischen weißen Spitzen, die den Charme des Alaskafuchsfells ausmachen einbringen. Dies gelang nicht, weil Silberkaninchen ihre Färbung im Deckhaar haben und nicht im Grannenhaar. So gelangten weiße Haare ins Haarkleid die in heutiger Rassezucht unerwünscht sind, aber ab und zu durch diese Ahnen mal wieder auftauchen. Solche Tiere sollten aus heutiger Erkenntnis nicht zur Zucht eingesetzt werden, da sich die weißen Haare meist bei Vermehrung ebenfalls in ihrer Anzahl erhöhen.

In der Schweiz schuf Alfred Joppich 1908 ebenfalls Alaskakaninschen er verwendete hauptsächlich die rein schwarzen Tiere aus der Scheckenzucht.

1911 wurden dem Züchter Gaßner als erstem Züchter bescheinigt, das er reinerbige Nachzuchten der Rasse Alaska hervorbringen kann. Zeitgleich entstand der erste Alaska Club in Gotha und immer mehr Züchter nahmen sich der Rasse an. Die weißen Haare waren anfangs noch erlaubt und man wurde sich bald uneins ob man weiße Stichelhaare wollte oder nicht, die Liebhaber der rein schwarzen Variante hat sich durchgesetzt und heute sind weiße Haare nicht mehr erlaubt.

1920 versuchte man sogar einen RIESEN-Alaska zu züchten, dies wurde aber beendet weil die Qualität nicht den Anforderungen genügte und man verwarf diese Varietät wieder.

Alaskafell wurde übrigends nicht der Moderenner, da das schwarze Fell nicht farbstabil war (nicht lichtecht). Es verblasst mit zunehmender Zeit und verliert seinen Glanz, somit war diese Rasse in ihrem Zuchtzweck ungeeignet und für den Fabrikanten ein Reinfall.

Heute ist das Alaska eine der im Bestand größten Rassen in Deutschland. Sie ist in lebendiger Form hoch attraktiv mit ihrem glänzenden schwarzen Fell und hat immer noch ausreichend Liebhaber und Züchter.

Rassenamen :

Alaska
Alaska

Bildquelle:

Sabine Schulz, 2011, W346 Lokalschau Oelde

Bildquelle:

By Ailura (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Seine Silberkaninchen-Ahnen sorgen in wenigen Linien noch vereinzelt für weiße Haare. Diese Tiere sollten nicht zur Zucht verwendet werden, weil diese Haare meist im Deckhaar zu finden sind und vererblich mehren sie sich zunehmend, am Ende schadet man seinem Zuchtstamm mehr als das es ihm nutzt.

Eine weitere Besonderheit sind das Auftreten von Kinnknoten beim geschlechtsreifen Rammler. Diese dürfen nicht zu groß sein !

Und Beachtung sollte man bei der Zucht auch den Zehen der Alaska zukommen lassen, so neigen sie zu Versteifungen der äußeren Mittelzehe/n. Es wurde festgestellt das dies erblich ist und sollte nicht an Nachkommen weitergegeben werden !

Das männliche Alaska glänzt meist etwas mehr als das Weibliche.

Es hat ein sehr dichtes Fell. Die Ohren sollen in Form einer römischen Zahl 5 (V) gestellt sein. Leider gibt es hier immer häufiger Tiere deren Ohren nach vorne kippen oder diese werden zu breit getragen. Heißt der Winkel ist zu groß, weil die Ohren zu schwer werden oder der Ohrmuskel zu schwach ausgebildet ist.

Manchmal kommt es bei den braunen Augen zu einer Tendenz zur hellbraunen Iris, dies sollte züchterisch nicht gefördert werden und ist unerwünscht. Ebenso hellbraune Krallenfarben.

Die Fell-Unterfarbe ist dunkelblau, je dunkler desto besser. Ein Züchter sollte darauf achten das es keine Aufhellung der Unterfarbe zum Haarboden hin gibt. Weiße Unterfarbe am Haarboden führt zum Ausschluss aus der Zucht!

Das Gewicht in Deutschland liegt bei 3,25 bis 4,0 kg als ideal. In den Niederlanden sind es 2,5-4,0 kg. In England (UK) 3,17-4,07 kg. In der Schweiz sind 2,5 - 3,3 kg als Idealgewicht genannt.

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Besonderheiten:

Auch diese Rasse hat einige Eigenheiten. Durch seine Havanna-Ahnen hat es das Problem des Rostanflugs im Fell geerbt und kann bei direkter Sonneneinstrahlung diese bekommen. Das glänzende Fell wird mit zunehmendem Alter stumpfer, je später dies erfolgt desto besser die Zuchtqualität/Fellqualität des Tieres. Diese sind in der Zucht zu bevorzugen weil sie das bessere Fell haben !

Alaska sind ruhig und zutrauliche Tiere. Sie sind gute mütter mit einer Wurfzahl von durchschnittlich 6-8 Tieren