Augen

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Kaninchensprache

erkennen und verstehen

"Augen- und was sie uns sagen können"

 

Die Augen eines Kaninchen sind sehr aussagekräftig, um das Gefühlsleben deines Vierbeiners zu ergründen.

Auch an ihnen kann man ablesen was gerade in ihm vor sich geht. Sie können Aufregung, Angst, Ruhe, Enspannung und Wut anzeigen.

Die Unterschiede sind manchmal nur minimal und ich versuche anhand von Bildern zu beschreiben wie so etwas aussieht.

 

Das aufgerissene/panische Auge:

Mit geweiteten Pupillen deutet es auf eine akute Stresssituation hin. Sie entsteht bei Angst, Panik oder nach Erschrecken.

Beispiel: wenn es gejagt, in die Enge getrieben oder plötzlich gepackt oder ungewollt gestreichelt / festgehalten wird.

Kaninchen verfallen in Angststarre und halten bei großer Angst einfach still (auch beim Streicheln). An den Augen kann man erkennen ob das Kaninchen dabei Angst empfindet oder ob es mit seinem Menschen vertraut ist.

Die geweitetenAugen lassen dabei das Weiße im Auge erkennen, solch verängstigte Tiere zucken bei Berührung meist zusammen.

Zwangsstreicheln kann den Stress verstärken ! Panik kann zu unkontrollierbarem Verhalten führen...

Solche Tiere sind anfällig für Schocktod !

Das geöffnete Auge:

Neugieriger Blick aus weit offenem Auge, zeugt von erhöhter Aufmerksamkeit. Beispiel: Neugierde beim "Erforschen" etwas Unbekanntem, Konzentration bei unbekannten Geräuschen oder ein Geruch welcher wahrgenommen wurde.

Die gespannte Erwartung beim Anblick einer Leckerli-Portion.

Beunruhigung / Nervosität bei eventuell drohender Gefahr, erhöhte Achtsamkeit, das auch mit Klopfen der Hinterpfoten einhergeht.

Das verengte Auge:

"leicht" verengte

Augen sind Zeichen

von Ruhe und

Entspannung. Beim unbekümmerten Fressen, bei umherhoppelnden und bei dösenden und liegenden Kaninchen zu beobachten, die aus der Sitz- oder Liegeposition heraus kein übermäßiges Interesse an ihrer Umgebung haben.

"verengte" Augen zeugen von Gefühl der Sicherheit und Entspannung.

Bei Langeweile und Lustlosigkeit kann es aber auch vorkommen. Gründe hierfür können sein : Starker Platzmangel, fehlende Abwechslung im Lebensraum, Einzelhaltung/ Einsamkeit oder eine neue Umgebung, die das Kaninchen nicht anspricht Umquartierung vom Garten ins Haus.

Eine Erkrankung kann für andauernde Inaktivität ebenfalls verantwortlich sein.

Deutlich verengte, fast geschlossene Augen

Vollkommen entspannte und ruhebedürftige Kaninchen, die sich sicher fühlen. Dabei befinden sich die Tiere entweder in Sitz- oder in Liegeposition und dösen vor sich hin.

Oft sieht man es während einer Streicheleinheit oder des Schmusens mit einem Artgenossen.

 

Geschlossene Augen

Zeigen ausgeprägten Ruhebedürfnis an. Müdigkeit und ein hohes Sicherheitsgefühl.

Die Kaninchen sitzen oder liegen dabei, die Ohren sind eng angelegt.

Ist das Kaninchen ständig müde und die Aktivität deutlich reduziert - , ist ein Besuch beim Tierarzt anzuraten...

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